Brocade Deutschland Blog

Brocade Campus Fabric – Einfache und effiziente Fabric-Technologie für den Enterprise-Bereich

by mkrausch ‎02-15-2016 11:38 AM - edited ‎02-15-2016 01:34 PM (1,367 Views)

Vor gut 6 Jahren führte Brocade die Ethernet Fabric für das IP-basierte Umfeld ein. Als Fabric wird allgemein der Zusammenschluss mehrerer Systeme zu einer großen logischen Einheit bezeichnet, die zentral verwaltet wird und die Verbindungen untereinander möglichst effizient ausnutzt. Ein weiterer Vorteil für den Benutzer besteht darin, dass Redundanzkonzepte quasi schon in der Fabric integriert sind und er sich nicht länger mit Protokollen wie Spanning Tree und Co. auseinandersetzen muss.

 

Basierend auf den Erfahrungen im Rechenzentrumsbereich, wo diese Technologie vermehrt zum Einsatz kommt, hat Brocade nun auch die erste Version einer Campus Fabric auf den Markt gebracht. Das Besondere hierbei ist, dass die bestehenden Systeme ICX 7xxx aus dem aktuellen Enterprise-Portfolio per Konfiguration in eine Campus Fabric verwandelt werden können und somit die Anschaffung spezieller Hardware entfällt. Zusätzliche Lizenzen sind ebenfalls nicht notwendig, was für den Nutzer eine weitere Kosteneinsparung bei der Anschaffung bedeutet.

 

Im Vergleich zum herkömmlichen Stacking, ist eine Campus Fabric skalierbarer (in der ersten Release z.B. schon bis zu 20 Systeme), kann Ketten-Topologien realisieren, unterschiedliche Geschwindigkeiten- sowie Portbündelungen verwalten und verschiedene Baureihen auch über größere Distanzen miteinander verbinden.


All dies ist mit einer herkömmlichen Stacking Architektur nicht machbar.

 

CampusFabric.png

 

Abb. 1: Brocade Campus Fabric, verwaltbar als eine große logische Einheit

 

 

Technisch gesehen arbeitet die Brocade Campus Fabric nach dem Standard IEEE 802.1BR. Hierbei dienen bestimmte Systeme, konkret die Baureihe ICX 7750, als Control Bridge (CB), das Gehirn der Fabric, die selbstverständlich auch hoch redundant ausgelegt werden kann. Alle anderen angeschlossenen Systeme, die sog. Port Extender (PE), ordnen sich verwaltungstechnisch dieser Control Bridge unter und leiten ihre Daten zur korrekten Verarbeitung an diese Control Bridge weiter.

 

Sämtliche Konfigurationen, Auswertungen und Weiterleitungsentscheidungen finden ausschließlich auf der Control-Bridge-Ebene statt, was verwaltungstechnisch einen sehr großen Vorteil beim Betreiben von Netzwerken bietet. So können beispielsweise ganze Gebäudekomplexe über einen einzigen Verwaltungszugang einfach, schnell und kostensparend konfiguriert oder überwacht werden.

 

Nähere Informationen zur neuen Brocade Campus-Fabric-Technologie finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.brocade.de/, oder schauen Sie sich einfach mein Video auf dem Brocade Deutschland Youtube Channel zu diesem Thema an: